Kredit fuer Hausbau

Der Hausbau stellt in jeder Familie ein richtig großes Event dar. Früher hieß es, jeder Mann sollte in seinem Leben ein Kind gezeugt und einen Baum gepflanzt haben. Heute könnte man das abwandeln und sagen, jeder Mann sollte irgendwann einmal einen Hausbau realisiert haben. Entsprechende Bedeutung sollte man dem Hausbau auch zukommen lassen, denn er schafft nicht nur den optimalen Wohnraum für die ganze Familie, sondern belastet den Haushalt auch wirtschaftlich über einen längeren Zeitraum. Und wie jedes andere Projekt auch fängt der Hausbau schon bei der Planung an.

Zuerst ist die Entscheidung über einen geeigneten Standort für den Hausbau zu treffen. Ist Nachwuchs vorhanden, sollten sich Kindereinrichtungen und Schulen in der Nähe befinden. Auch die medizinische Versorgung der neuen Hauseigentümer sollte wohnortnah sicher gestellt werden. Einkaufsmöglichkeiten, regionale Jobangebote stellen weitere Entscheidungskriterien für die Auswahl des Grundstücks für den Hausbau dar. Ist diese Frage zur Zufriedenheit geklärt, steht auch schon die nächste Entscheidung an. Welche Art von Haus soll es bitte sein? Soll es massiv aus einzelnen Steinen gebaut werden oder doch lieber aus preisgünstigen Fertigteilen bestehen? Welchen Baustil und welche Wohn- und Nutzflächen wie Keller oder Garagen soll es haben? Am besten, man lässt sich beim Projekt Hausbau von Anfang an von einem Fachmann beraten. Finden Sie ein Bauunternehmen für Ihren Hausbau auf dem Fachportal massivhaus-fertighaus.org.

Das Massivhaus

Der Bauexperte kann dabei auch die Vorteile von einem Massivhaus genau darstellen. Das Massivhaus hat beim Bauen in Europa schon eine lange Tradition. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand, wenn man einen Blick auf die zahlreichen unter Denkmalschutz stehenden Bauwerke wirft. Sie sind durchweg als Massivhaus erstellt worden. Eine Ausnahme stellen hier die Fachwerkhäuser der vergangenen Jahrhunderte dar. Das Massivhaus weist die größte Widerstandskraft gegen den „Zahn der Zeit“ auf. Die so genannten Steinwerke lassen sich besonders gut auf die individuellen Bedürfnisse der künftigen Bewohner abstimmen. Beim Massivhaus hat der Bauherr im Rahmen der gesetzlichen und statischen Möglichkeiten die freie Wahl bei den Raumzuschnitten, den Raumhöhen, der Lage und Größe der zu integrierenden Fenster und Türen und bei vielen anderen Dingen. Das Massivhaus kann nicht nur aus Ziegeln, sondern mit modernen Technologien auch mit Massivholzbaussystemen erstellt werden.

Das Fertighaus

Das Fertighaus kann bei der Nutzungsdauer dort inzwischen voll mithalten und es bringt ein paar andere Vorteile mit, die man als Bauherr nicht unterschätzen sollte. Sie liegen in einem deutlich verkürzten Bauzeitraum. Die einzelnen Teile werden industriell nach den Vorgaben des Architekten angefertigt und kommen in einer Lieferung auf der Baustelle an. Die Montage bei einem Fertighaus, das eigentlich korrekterweise Fertigteilhaus heißen sollte, dauert nur wenige Tage. Beim Fertighaus sind natürlich auch individuelle Grundrisse und die Wahl aus einer unterschiedlichen Anzahl von Etagen möglich. Der zweite große Vorteil beim Fertighaus liegt in günstigen Kosten. Das trifft vor allem dann zu, wenn der Architekt es schafft, das gesamte Fertighaus aus normierten Teilen zu planen. Diese sind deutlich preiswerter zu bekommen als solche Teile, die nach den individuellen Vorgaben des Architekten einzeln angefertigt werden. Einen dritten Pluspunkt kassiert das Fertighaus beim weiteren Ausbau. Fensteröffnungen, Türlichten und teilweise sogar die Schächte für elektrische und sanitäre Installationen befinden sich bereits dort, wo man sie braucht.

Die Baufinanzierung von Ihrem Hausbau

Egal, für welche Art von Haus sich der künftige Bauherr auch entscheidet, ohne eine passende Baufinanzierung geht gar nichts. Nur den wenigsten Bauherren ist es vergönnt, das Projekt Hausbau komplett aus der eigenen Tasche bezahlen zu können. Ein Minimum an Eigenkapital ist aber bei jeder Baufinanzierung notwendig. Es findet sich auf dem deutschen und europäischen Finanzmarkt kaum eine Bank, bei der man eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital von mindestens zehn Prozent bekommen kann. Dabei kann das Eigenkapital auch durch Eigenleistungen aufgestockt werden, denn erfahrungsgemäß bringt dort jede noch so kleine Steigerung bei den Zinsen, die für eine Baufinanzierung derzeit ohnehin auf einem besonders niedrigen Niveau sind.

Dass das so ist, ist den Folgen der Finanzkrise zu verdanken. Die Banken bevorzugen im Moment sichere Varianten, um beim Verleihen von Geld Gewinn erwirtschaften zu können. Bei der Baufinanzierung stellt die Immobilie selbst die Sicherheit dar. Der Bauherr muss bei einer Baufinanzierung der Bank gegenüber Rechte einräumen. Sie sind in der Abteilung II des Grundbuches unter den Stichworten Grundschuld und Hypothek zu finden. Der Unterschied zwischen beiden so genannten Grundpfandrechten besteht darin, dass die Hypothek immer an eine Forderung gebunden ist, während der Eigentümer eine Grundschuld auch eintragen lassen kann, um einen guten Rangplatz für eine spätere Hypothek sichern zu können.

Wissen sollte man bei einem Hausbau auch, dass bei der Baufinanzierung verschiedene Nebenkosten anfallen. Deshalb sollten sie in einen Vergleich der Konditionen für einen Baukredit immer mit einbezogen werden. Was sich nicht beeinflussen lässt, sind die Gebühren, die beim Notar und beim Grundbuchamt für die Eintragung der Grundpfandrechte entstehen. Aber die Kosten für die Ermittlung des Beleihungswertes und die Gebühren für den Abschluss des Vertrages über die Baufinanzierung weisen bei den Banken teils erhebliche Unterschiede auf. Sie sollten also bei der Bewertung der Rentabilität eines Angebotes zur Baufinanzierung neben den zu zahlenden Zinsen und Möglichkeiten der kostenfreien Zwischentilgung immer eine entscheidende Rolle mit spielen.